Statistik zum Anteil der Rechtsanwältinnen seit dem Jahr 1970

Seit dem Jahr 1970 steigt die Anzahl von Rechtsanwältinnen immer weiter an

 

Seit dem Jahr 1922 ist es Frauen erlaubt, den Beruf des Rechtsanwalts zu ergreifen. Dabei wird für die Zulassung keine Unterscheidung zwischen den Geschlechtern vorgenommen. Die Voraussetzungen für den Beruf, nämlich der Abschluss eines rechtswissenschaftlichen Studiums, dem Absolvieren des Rechtsreferendariats, der Zulassung durch die zuständige Rechtsanwaltskammer und der nachweislichen Absicherung des beruflichen Risikos, gelten sowohl für männliche, als auch für weibliche Kandidaten. Seit 1970 steigt dabei der Anteil an Rechtsanwältinnen kontinuierlich an.

 

Rund ein Drittel der in Deutschland zugelassenen Rechtsanwälte sind weiblich

 

Zum 01.01.2013 betrug die Zahl der Rechtsanwälte in Deutschland insgesamt 160.880. Rund ein Drittel davon, nämlich 53.175, waren Rechtsanwältinnen. Dabei ist die prozentuale Veränderung des Anteils weiblicher Rechtsanwälte im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen, lässt aber dennoch einen positiven Trend erkennen. Grundsätzlich lässt sich seit 1970 eine kontinuierliche Zunahme der Anzahl an Rechtsanwältinnen verzeichnen.

 

Statistik zeigt kontinuierlichen Zuwachs an weiblichen Rechtsanwälten seit 1970

 

Die von der Bundesrechtsanwaltskammer herausgegebene Statistik verdeutlicht die oben angesprochenen Zahlen. So wuchs die Anzahl der Anwälte seit 1970 insgesamt um circa das Siebenfache an. Auch der Frauenanteil nahm deutlich zu, von knapp 4,5% auf über 33%.

Anzahl der weiblichen Rechtsanwälte
Quelle: Bundesrechtsanwaltskammer, 2013. http://www.brak.de/w/files/04_fuer_journalisten/statistiken/2013/07_rainnen2013_.pdf

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